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Monika Schostak ... mehr Infos bitte klicken

Eigener Erfahrungsbericht mit Hormon-Yoga nach Dinah Rodrigues

Als ich vor einigen Jahren (Anfang 2000) von Hormon-Yoga hörte, dachte ich es wäre wieder mal so eine neue "Modewelle" im Yoga, bis ich eines Besseren belehrt wurde. Bevor ich vorschnell über etwas urteile, mache ich mir gerne selbst ein Bild davon und habe im Frühjahr 2005 begonnen die Hormonyoga-Reihe zu erlernen, da ich mich selbst in den Wechseljahren befand. Durch mein regelmäßiges Praktizieren und Unterrichten von Hatha-Yoga hatte ich nur wenige bis keine Wechseljahresbeschwerden oder -symptome. Durch das Ausüben der Hormon-Yoga-Reihe bemerkte ich einen starken Anstieg meiner Vitalität und Energie und habe dann beschlossen Dinah Rodrigues selbst kennen zu lernen und bei ihr ein Fortbildungsseminar zu besuchen. Ich war begeistert von Dinah, die mit ihren damals 79 Jahren vital und energiegeladen wie eine junge Frau und ohne gesundheitliche Probleme souverän ihre Erkenntnisse durch Hormon-Yoga an mich und die anderen Teilnehmerinnen weitergab. So begann ich anschließend hochmotiviert die Hormonyoga-Reihe selbst regelmäßig jeden Tag auszuüben, was ich bis heute beibehalten habe (ich praktiziere sie jeden bis jeden 2. Tag). Ich habe meinen Östrogenspiegel beim Gynäkologen messen lassen ( er lag bei 70 pg/ml - für eine Frau in meinem Alter normal), um ihn im weiteren Verlauf zu überprüfen, da ich gespannt war, ob sich durch das Hormonyoga etwas daran ändern würde.
Am Anfang fühlte ich mich wunderbar energiegeladen und vital, nach ca. 1 Monat regelmäßiger Übungspraxis kam es jedoch zu einer sogenannten "Erstverschlimmerung" wie es bei natürlichen Heilmethoden, z.B. Homöopathie oft der Fall ist, was die naturheilkundlich ausgerichteten Ärzte und Heilpraktiker auch sehr begrüßen, da die Therapie dann angeschlagen hat. So erlebte ich also das ganze Spektrum der Wechseljahresbeschwerden (Hitzewellen, Gelenkbeschwerden, Müdigkeit, unruhigen Schlaf, Herzrhythmusunregelmäßigkeiten, stärkere Menstruationsbeschwerden etc.). Mein Hormonspiegel war nach 14 Tagen Übungspraxis auf 19 pg/ml gesunken, doch da ich wusste, dass es sich um eine Erstverschlimmerung handelte, nahm ich diese liebevoll an und übte konsequent weiter. Nach weiteren 3 Monaten täglichen Übens war der Östrogenspiegel wieder auf 35 pg/ml gestiegen und die Beschwerden hatten stark nachgelassen. Das tägliche Praktizieren der Hormonyoga-Reihe führte inzwischen auch zu einer größeren Beweglichkeit und Befreiung der Wirbelsäule und zu einer größeren "Leichtigkeit", was durch die intensiven Atemtechniken, die bei den Übungen ausgeführt werden gefördert wurde, da diese eine starke Reinigung unseres Energiesystems von alten Schlacken bewirken. So übte ich also konsequent und täglich weiter und begann mich mit der Zeit wieder sehr wohl und vital zu fühlen; die Beschwerden und Symptome waren vollkommen verschwunden und das Wohlbefinden hielt an. Als ich dann nach ca. 8 Monaten nach Beginn meiner Übungspraxis wieder der Östrogenspiegel messen ließ, war dieser bis 352 pg/ml angestiegen und ich konnte es gar nicht fassen; der Gynäkologe war ebenso sehr verwundert, denn dieser Wert entspricht einer Frau von ca. 28 Jahren. Ich hatte das Gefühl, dass ich um Jahre jünger war, meine Haare wuchsen wieder wie in jungen Jahren, ich fühlte mich leicht und vital und auch meine Körperproportionen wurden ausgewogen und harmonisch.
So übte ich immer weiter und begann die Hormonyoga-Reihe an andere Frauen (inzwischen auch Männer mit Yogavorkenntnissen- Studie läuft noch) weiterzugeben. Ich kann bei den verschiedensten Problemen/Erstverschlimmerungen oder Beschwerden gute Hilfestellung leisten, da ich sie selbst am eigenen Leib erfahren habe. Ich habe festgestellt, dass jede Frau anders auf die Hormon-Yoga-Reihe reagiert, es ist sehr spannend, was alles passiert. Inzwischen hat sich mein Hormonspiegel auf ein gesundes Mittelmaß eingependelt und ich fühle mich ohne Hormonbehandlung wohl. Wenn ab und zu mal - meist durch inneren Stress ausgelöst - eine leichte Hitzewelle aufsteigt o.ä., dann nehme ich dies in Liebe an und weiß, dass es sich um einen Reinigungsprozess handelt. Allein durch das Annehmen der eigenen Befindlichkeiten und evtl. Unpässlichkeiten werden diese gelindert und geheilt (siehe Punkt "Philosophisch-Homöopathische Betrachtungen zum Thema Wechseljahre"), denn Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern es findet ein innerer Wechsel statt, eine neue Lebensphase beginnt, die man freudig begrüßen kann, anstatt darüber zu jammern.
Deshalb ermutige ich jede Frau das Hormon-Yoga auszuprobieren und eigene Erfahrungen damit zu machen. Es bereitet mir inzwischen große Freude andere in Hormon-Yoga zu unterrichten und auch weiterhin bei ihrer Übungspraxis zu begleiten, da ab und zu eine Motivation wichtig ist.
Deshalb gibt es auch Nachfolgetreffen, um sich auszutauschen und weiter dran zu bleiben. Denn gerade dann, wenn sich irgendwelche Beschwerden oder Unpässlichkeiten zeigen, braucht man einen Ansprechpartner, um nicht aufzugeben. Es gibt auch im Hormon-Yoga viele Alternativen, die individuell an die jeweiligen Befindlichkeiten der jeweiligen Person angepasst werden können, so dass man weiter üben kann.
Ich würde mich freuen, wenn auch andere Frauen/Männer über ihre Erfahrungen mit Hormon-Yoga berichten, zum Beispiel in meinem Gästebuch, und stehe gern für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Monika Schostak

 
 
 
 
© 2006-2011 Monika Schostak und Roland Lutz